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Geheimrezept hoher Druck und wenig Wasser: Der Hydro-Clean reinigt Körnungen von Schad- und Störstoffen bei geringem Ressourceneinsatz.

Die Hydro-Clean Waschanlage HC aus dem Programm von Haver & Boecker Niagara befreit in effektiver Weise Nutzkorn von Schad- und Störstoffen. Dabei soll der Wasserbedarf im Vergleich zu traditionellen Waschsystemen um bis zu 75 % niedriger liegen bei ebenfalls um bis zu 15 % geringeren Energiekosten. Dieser Spareffekt ist der kompakten Baugröße und dem geringeren Gewicht gegenüber traditionellen Waschsystemen, die zudem eine größere Aufstellfläche haben und mehr Ausrüstung benötigen, zu verdanken. Das wartungsfreundliche Design ermöglicht im Bedarfsfall den einfachen Austausch der wenigen Standardkomponenten, wobei der HC laut Hersteller wenig verschleißanfällig sein soll.

Zur Reinigung von Aufgabematerialien bis zu einer Größe von 150 mm in einer vertikalen Trommel sprühen Hydro-Clean-Hochdruckdüsen Wasser mit Drücken bis zu 140 bar bei einer Drehzahl von 90 UpM auf das Material. Das Waschsystem entfernt auf diese Weise Schlamm- und Lehmpartikel bis zu 63 Mikron aus Mineralgemischen.

Die Waschanlage ist in vier Modellgrößen erhältlich, die 18 bis 400 t Material pro Stunde aufbereiten, je nach Typ und Anwendung. Der Wasserverbrauch reicht dabei je nach Anwendung und Modellgröße von 102 bis 798 l/min.

Das System funktioniert folgendermaßen: Verunreinigtes Material wird über einen Trichter in die vertikale Trommel des Hydro-Clean aufgegeben, woraufhin die oben montierten Hochdruckdüsen rotieren und das Material mit Wasser besprühen. Die Turbulenzen in der Trommel erzeugen zusätzliche Scheuer- und Schleifkräfte, die den Reinigungsprozess verstärken, während das Material den Trommelzylinder passiert. Am Ende des Reinigungsprozesses wird die Aufgabe über einen Abzugsförderer ausgeleitet, der zu einem Waschsieb führt. Dieses ist für eine Nachwäsche zuständig, während es gleichzeitig das Material fraktioniert.

Lesen Sie den Beitrag in Ausgabe 4/2019 von Gesteinsperspektiven